Was bedeutet autoritärer Führungsstil? Hinweis: Negativ

Autoritärer Führungsstil

"Ich sage: Sie tun dies und das; und dann wird dieses getan - ohne zu hinterfragen", das ist der autoritäre Führungsstil in Unternehmen. Er ist zentralistisch und ich bezogen. Eigenschaften die guter Teamarbeit entgegenwirken können.

Dabei kann man es leicht als Autorität gelten, wenn man sich an die einfachsten menschlichen Grundwerte hält. Werte, die so logisch und verbindlich sind, dass jede erfolgreiche Führungskraft sie kennt und ausübt.

Wenn Sie Lust haben, lernen Sie genau das: Wie man Sie anwenden kann und weshalb der autoritäre Führungsstil schlecht für Ihre Teamfähigkeit und Ihr Betriebsklima ist.

Autoritärer Führungsstil: Veraltet oder zeitgemäß?

Es kommt darauf an, von was für einem Unternehmen wir reden.
Bei heutigen StartUps wäre ein autoritärer Führungsstil negativ, denn es fördert einen isolierten und selbstsüchtigen Umgang der Kollegen untereinander.
Gerade in der Anfangsphase der Unternehmung kann man sich nicht leisten, sich selbst das Leben unnötig schwer zu machen, durch das autoritäre Verhalten einiger weniger.

Gibt es denn Unternehmen, die diesen Führungsstil wollen?
Es sind Unternehmen, in denen die Mitarbeiter Nichts zu sagen haben, weil der Chef gegenüber den Kollegen als Alleinherrscher auftritt. 
Vielleicht ist es nicht einmal dessen Absicht gewesen, sich als autoritärer Vorgesetzter zu entpuppen. Dennoch: Was sie alle eint, ist: Sie glauben, allein sie tragen die volle Verantwortung und damit alle Macht. Sowohl für Erfolg als auch für den Misserfolg
Allein sie kennen die Wünsche des Kunden und wissen, wie es am Markt zugeht. "Es ist offensichtlich, dass meine Mitarbeiter nicht in der Lage sind, tiefgreifende Entscheidungen zu treffen", heißt es dann.
Was erneut die Frage aufwirft: Hat der autoritäre Führungsstil mehr Vorteile als Nachteile?
Die Antwort hängt davon ab, ob Sie aufgrund Ihrer Menschenkenntnis lieber mit Ihren Kollegen etwas erreichen wollen oder ob Sie dank Ihrer Kompetenz. alles allein machen wollen.
Vorsicht - Stressfalle!

Es geht also darum, dass Sie erkennen, dass Sie selbst Ihren Stress hervorrufen. Sie sind der Grund für Ihren täglichen Stress und all die Probleme, die Sie auf Arbeit erfahren.
Dies ist wohl eine der stärksten Auswirkungen auf Ihr Leben dank Ihres Führungsstils: Stress, zu viel Druck, das Gefühl, allein zu sein und von jedermann beobachtet zu werden.
Sich dessen also bewusst zu sein, ist der erste Schritt zu einem bewussteren Leben.
Der zweite Schritt für Sie bestünde darin, sich des Gegenteils eines autoritären Führungsstil zu befleißigen - autoritär vs. kooperativ.

Dies geschieht nicht über Nacht, sondern muss gut vorbereitet und gepflegt werden.
Eines ist dabei jedoch sicher: Verändern Sie Ihren autoritären Führungsstil, verändern Sie auch Ihre Situation und wie Sie sich täglich fühlen.

 

Vorteile für Mitarbeiter

Nun:
Wir sollten eine Sache nie einseitig betrachten.
Einige Mitarbeiter mögen es, wenn deren Chef autoritär ist und ihnen stets sagt, wo es langgeht.


Warum das so ist?
In einem solchen Unternehmen übernimmt allein der Chef das Denken und Entscheidungen zu treffen. Somit nimmt er seinen Mitarbeitern diese 'schwere Last' ab. Gerade das kommt gelangweilten, demotivierten und nicht so arbeitsamen Mitarbeitern zugute. Denn sie wollen lediglich Dienst nach Vorschrift machen - von 9 to 5.
Sie interessieren sich nicht für die Vision des Unternehmens (vielleicht, weil es tatsächlich keine gibt, oder weil sie durch die jahrelange Arbeit desillusioniert sind. Egal wie, Sie wollen sich nicht auch noch mit den Belangen beschäftigen, die nicht mit deren Arbeit zu tun haben.
In dem Fall ist der autoritäre Stil in den Abteilungen "fast" notwendig, denn wenn Ihre Mitarbeiter nicht das Gefühl haben, wichtig zu sein und eingebunden zu werden, dann dürfen Sie sich nicht wundern, dass Ihr Team aus Befehlsempfängern besteht.

 

Sich schnell entscheiden

Das ist verrückt:
Sie sind (oder waren) derjenige, der sagt, wo es lang geht und können schnell tiefgreifende Entscheidungen treffen und dennoch kann der Fall eintreten, dass Ihre Entscheidungen nicht die Besten sind. Nicht für Sie, nicht für Ihre Mitarbeiter und nicht für das Unternehmen. Denn damit Entscheidungen einer großen Gruppe an Menschen - wie der in einem Unternehmen - guttun kann, muss was gegeben sein?
Richtig! Ein gemeinsamer Konsens darüber, wo und wie es weitergehen soll.

PS: Sie liegen falsch, hätten Sie gedacht, "Ist egal! Ich bin hier das Alpha-Tier, dass die Entscheidungen trifft".
Die Ursache dafür ist: Autoritärer Führungsstil blockiert Kommunikation und verhindert ein gesundes Betriebsklima.
Denn was Sie bei einem solchen Führungsstil nicht beachten, ist, Empathie. Wozu sich mit anderen abgeben... erfahren wollen, was sie denken, was sie fühlen und was sie im Moment beschäftig. Denn all das wäre für Sie unwichtig, weil Sie sich einfach nicht dafür interessieren würden. Es entspräche hingegen einer bewussten Lebenseinstellung, sich für andere Menschen und was sie bewegt zu interessieren.
Denn letztlich wirken die Entscheidungen erst dann, wenn man sie als Team gemeinsam getroffen hat. Somit sind Sie als Unternehmen nicht nur agil, sondern auch harmonisch in Ihrer Kommunikation. Denn wenn ein jeder im Team um die Beweggründe des anderen weiß, kann er auf diese eingehen und somit wird die Entscheidung - für alle - vollständig!

Wann ist er sinnvoll?

Wo und wann ist autoritärer Führungsstil angebracht?
In Ausnahmesituationen, in denen Sie scheinbar die Kontrolle verlieren und um Ihre Entscheidungsstärke bangen.
Es sind deshalb 'nur Ausnahmesituationen', weil es diese Momente für Sie und Ihr Unternehmen nicht geben müsste. Es sind die Folgen einer (streng) autoritären Führung.
Es ähnelt dem Moment, wenn man sein Kind anschreit oder einem in einer solchen Situation die Hand ausrutscht. Natürlich sollte dies nie geschehen und ist keine Lösung für das ursächlich Problem: Man hat die Kontrolle über sich verloren: Aber: Stellen Sie sich vor, Sie wären in einer solchen Situation.Jeder will ständig etwas von Ihnen, Ihre Kinder bedürfen nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch Kontrolle, dass sie in der Küche keine Messer anfassen und und... es braucht dann nicht mehr viel, bis Sie aus der Haut fahren.
Die Kritik, die ich am autoritären Führungsstil stelle, ist: Es ist keine echte Führung, sondern lediglich ein Notbehelf für Chefs ihre Schwächen zu verbergen.

Wenn Sie sich zu irgendeinem Zeitpunkt fragen sollten, "Wann sollte ich den autoritären Stil anwenden?". Dann erinnern Sie sich daran, dass es keine Lösung ist, sondern das Problem zu verstärken vermag.

Autoritären Führungsstil ablegen

Sicherlich stimmen Sie mir zu, wenn ich Ihnen sage:
Autoritäre Verhaltensweisen führen dazu, dass Sie Ihren Kollegen nicht nur jegliche Verantwortung - für sich und das Unternehmen - entziehen, sondern auch das Sie sich selbst der Möglichkeit berauben, eine großartige Unternehmenskultur zu besitzen.
Eine Kultur, in der sich die Menschen unterstützen, Verantwortung teilen und gemeinsam Ideen entwerfen, an die Sie zuvor nicht gedacht hätten. Gerade im Coaching für Führungskräfte sehe ich immer häufiger Führungskräfte, die unter Stress leiden.
Sie haben sehr viel Druck auf Arbeit und gönnen sich keine Pausen.
Dann erwarten sie, dass sie Techniken lernen, mit denen sie den Stress senken können bzw. allgemein besser damit umgehen können. Doch genau darum darf es nicht gehen.
Überlegen Sie mal: Ist nicht unlogisch, mit etwas 'Negativen' besser umgehen zu wollen, anstatt die Ursache aufzulösen?

Zusammenfassung

Entweder haben Sie für sich erkannt, dass Sie autoritär führen oder sich darin bestätigt fühlen, dass Sie Ihren Mitarbeitern auf Augenhöhe begegnen und somit Einiges richtig machen.
Ich freue mich, wenn Sie sich drei Minuten Zeit nehmen, um mir in Ihrem Kommentar zu beschreiben, was Ihre Erfahrungen Sie zu glauben, gelehrt haben.

Ihr Christian Walter Hinze

  • Wertschätzung ist unter diesem sehr strikten Führungsstil kein Bestandteil der Kultur. Jeder ist auf sich bedacht und hat kein Interesse anderer Menschen Arbeit zu loben.
  • Die Motivation bleibt auf der Strecke. Denn motivierte Mitarbeiter, die sich einbringen wollen, können Sie in einer autoritär geprägten Hierarchie nicht gebrauchen, denn dann müssten Sie sich einbinden...
  • Es wird deutlich in "Klassen" unterschieden und es bilden sich Grüppchen innerhalb Ihres Unternehmens, die gegen Sie arbeiten.
  • Motivierte und selbstbewusste Mitarbeiter wollen kooperativ und auf Augenhöhe geführt werden - nicht autoritär!
  • Um Ihren Führungsstil zu ändern, müssen Sie sich dessen bewusst sein, was Sie wirklich wollen und weshalb Sie es wollen. Dann geht es darum, dementsprechend zu handeln.
  • Ziele und Entscheidungen werden dann allen guttun und von allen getragen, wenn alle bei der Entscheidungsfindung beteiligt worden sind.

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem autoritären Führungsstil gemacht?

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Zufrieden sein mit dem, was man hat

Zufrieden sein mit dem, was man hat

Wie, jetzt? - ich muss zufrieden sein mit dem, was ich habe? Seit wann ist das erstrebenswert? In den nun folgenden Zeilen findest du ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, nicht mit dem zufrieden zu sein, was man hat.

Kapitel 1

Muss ich wirklich zufrieden sein mit dem,
was ich habe oder nicht habe?

Ich bin in der Lage, mein Leben auf meine Weise zu leben; wenn ich verstehe: das unzufrieden zu sein, durchaus ein gutes Gefühl ist.

Hören Sie auf keine Binsenweisheiten, sondern verstehen Sie Ihre Gefühle, und nutzen Sie Ihre Gefühle

Unzufrieden zu sein, ist ein gutes Gefühl; verkennen Sie es nicht!

Zwei Dinge entscheiden über Ihren Erfolg: Sind Sie bereit, neue Denkweisen anzunehmen und: Sind Sie bereit, diese umzusetzen?

unzufrieden sein ist ein Gefühl

Geht es Ihnen auch so, dass:
... es anstrengend ist, mit dem zufrieden zu sein, was man hat?

Das muss jedoch nicht sein.
Sie können das Gefühl der inneren Ausgeglichenheit erreichen, obgleich Sie derzeit unzufrieden sind. Tatsache ist: Wenn Sie es anderen nicht nachmachen, machen Sie es richtig.

Wenn Sie Ihren Tee oder Ihr warmes Wasser neben sich zu stehen haben, geht es los. Sie erfahren nun, weshalb Zufriedenheit Sie stillstehen lässt.

Ich bin wunschlos glücklich

Träumen Sie weiter!
Niemals sind wir wunschlos glücklich - und nicht für lange Zeit.
Doch genau das verbinden die allermeisten Menschen mit dem Gefühl der Zufriedenheit.
Sie denken, "... ich darf mir Nichts wünschen, denn dann werde ich unzufrieden", doch darin irren Sie.
Sie halten Menschen für glücklich, die zufrieden sind mit dem, was sie haben, sind und tun.
Und Sie halten Menschen für unglücklich, wenn sie mit ihrem Leben unzufrieden sind und darüber nachgrübeln, was ihnen fehlt und warum es ihnen fehlt.

Ist Unzufriedenheit also die Ursache dafür, dass Sie sich nicht gut fühlen?
Unzufriedenheit ist nicht die Ursache für Ihren Kummer, sondern die Ursache für Ihr Wachstum - für Ihr Vorankommen.

Kein Verlangen

Wozu noch von dem nächsten Urlaub träumen, wenn Sie dort zufrieden sind, wo Sie jetzt sind.
Wozu das Verlangen nach einem neuen Elektroauto haben, wenn Sie noch mit der alte Dieselschleuder zufrieden sind?

Verstehen Sie, worauf ich hinaus will?
Wenn Sie zufrieden sind mit dem, was Sie haben, werden Sie nie mehr bzw. bessere Dinge besitzen als jetzt.

Schlüssel zum glücklichen Leben

Und um Ihnen 'möglicherweise' vorwegzunehmen, "Nein, es geht nicht um die Anhäufung materieller Güter, die Ihre Sinne benebeln".
Es geht darum, den nächsten Schritt zu gehen. Fälschlicherweise wiegen sich 'zufriedene Menschen' in der Sicherheit, dass sie ihr Leben unter Kontrolle hätten.
Denn sie haben auch jetzt all die 'Umstände', die sie vor zehn Jahren bereits hatten.
Und das sich daran nichts ändern, das bevorzugen sie.

Doch soll das Ihrem Glücklich wirklich förderlich sein?

Nein, natürlich nicht!

Um bei dem obigen Beispiel zu bleiben - neues E-Auto vs. alte Karre: Sie sind immer noch zufrieden mit Ihrem alten Auto, das Sie seit 1998 fahren.
Gut, es hat ein paar - ok, viele Macken.
Aber: Er fährt super, wenn er denn mal abgesprungen ist.
In die Innenstadt darf man mit dem Auto zwar nicht mehr, aber was Solls - ist ja nicht so schlimm.
In dem Moment sind Sie zufrieden mit dem, was Sie haben, aber finden Sie nicht auch, dass Sie sich zeitgleich mit einem Auto abfinden, das längst nicht mehr zeitgemäß ist und Ihre Bedürfnisse nicht erfüllt?
Seien Sie ehrlich!

Nun stellen Sie sich vor, Sie wären nicht zufrieden mit dem, was Sie haben, sind und tun.
Für das Jahre 1998 war die alte Kiste ok.
Doch heute denken Sie viel über Klimaschutz nach, wollen möglichst viel Sicherheit und bequeme Sitze im Auto.
Es haben sich also Ihre Bedürfnisse geändert.
Demzufolge sind Sie mit Ihrem alten Auto unzufrieden, weil es nicht länger Ihrer aktuellen Vorstellung eines 'perfekten Autos für Sie' entspricht.
Vergessen Sie es also, wenn Menschen behaupten, "... man sollte zufrieden sein mit dem, was man hat".
Auch wenn Ratgeber Sie darin unterstützen wollen, dass Sie lernen, zufrieden zu sein mit dem, was man hat.

Kapitel 2

So benutzen Sie die besten Gefühle der Welt richtig

Ich bin in der Lage, mein Leben auf meine Weise zu leben; wenn ich verstehe: das unzufrieden zu sein, durchaus ein gutes Gefühl ist.

Hören Sie auf keine Binsenweisheiten, sondern verstehen Sie Ihre Gefühle, und nutzen Sie Ihre Gefühle

Unzufrieden zu sein, ist ein gutes Gefühl; verkennen Sie es nicht!

Zwei Dinge entscheiden über Ihren Erfolg: Sind Sie bereit, neue Denkweisen anzunehmen und: Sind Sie bereit, diese umzusetzen?

unzufrieden sein ist ein Gefühl

Zufriedenheit belohnt Ihr 'Scheitern'

Denn der Grund, weshalb es für so viele Menschen einfach ist, sich mit etwas zufrieden zu geben, ist, dass Sie nicht wissen, wie sie sich ihre Wünsche erfüllen.

Wüssten Sie auf Anhieb, wie Sie Ihre Wünsche erfüllen?
Wenn nicht, geben Sie sich mit dem zufrieden, was Sie jetzt haben. 
Sie sind dann nicht vorangekommen und haben nicht Ihre Träume erfüllt, doch glauben, die Entscheidung getroffen zu haben, dass es so wie bisher ja eigentlich gar nicht so schlecht ist...
... das ist eine Ausrede - die Ihnen nicht gerecht wird.

Sollten Sie sich das nächste Mal fragen, "Wie lernt man zufrieden zu sein mit dem, was man hat?".
Dann wissen Sie: 
Oh oh, ich fürchte mich gerade vor dem nächsten Schritt!
Lernen zufrieden zu sein mit dem, was man hat, bringt Sie nicht weiter.
Doch genau das wollen Sie!
Sie wollen weiterkommen.
Sie wollen Ihren aktuellen Bedürfnissen entsprechen und Sie wollen sich Ihre Träume erfüllen.
Warum sollte dies verkehrt sein?

Nie zufrieden zu sein mit dem, was man hat, ist folglich nicht schlecht.
Es ist ein Zeichen dafür, dass Sie sich verändern haben.
Sie haben sich weiterentwickelt und es liegt nun an Ihnen, ob Sie diesem inneren Drang folgen werden oder ob Sie ihn unterdrücken.

PS: Menschen, die nie zufrieden sind, sind nicht automatisch glücklicher als Sie.
Es sind größtenteils Menschen, die sich mit etwas nicht abfinden wollen und stets nach einer Verbesserung streben.

Ihr Christian Walter Hinze

Mit was sind Sie in Ihrem Leben nicht zufrieden?

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Prioritäten richtig setzen, hat mit Ihrer Entscheidung zu tun

Prioritäten richtig setzen

"Ich bin so unzufrieden mit mir und mit meinem Leben und weiß nicht weiter", denken auch Sie. Es sind manchmal 'nur' Momente, in denen wir dies denken, wenn es mal unrund läuft, aber was, wenn diese Gedanken sich zu Glaubenssätzen erheben?

Das Schlimmste an Prioritäten ist doch, dass:

... sie schwer zu setzen sind und wenn Sie sie gesetzt haben, zweifeln Sie auch an Ihren Entscheidungen.

Ich weiß, wie Sie sich fühlen, denn auch ich musste erst lernen, Prioritäten richtig zu setzen.
Dann habe ich herausgefunden, dass Prioritäten für sich setzen zu können, davon abhängt, ob Sie eine Entscheidung treffen.
Eine Entscheidung, die Sie bewusst treffen und die Ihnen hilft, sich im Nachhinein nicht in den Po zu beissen.

Warum sollten Sie Prioritäten setzen?

Prioritäten setzen ist schwer und das macht es verständlich, dass Sie dies meiden (wollen).
Das ist wie mit Liegestützen, wenn man sie nicht kann, lässt man sie sein.
Alles, was schwer ist, wird gemieden.
Lieg es daran, dass die Sache an sich schwierig ist oder das Sie nicht wissen, wie Sie damit umgehen sollen?
Es ist so bequem, den anderen Menschen zu folgen.
Genau das zu tun, was sie tun.

Warum ist Prioritäten so wichtig?
Weil Prioritäten setzen, Ihnen zeigt, was wirklich wichtig für Sie ist. 

Wenn Sie also Prioritäten im Leben haben, zeugt das davon, dass Sie wissen, was Ihnen wirklich wichtig ist und wofür Sie sich entschieden haben.
Menschen, die ohne Prioritäten durch das Leben gehen, sind sich im Geiste nicht klar darüber, was sie wirklich wollen.
Und dann wundern sie sich, dass es ihnen schwer fällt, Prioritäten zu setzen.

Was bedeutet es, Prioritäten zu setzen?

Drei von vier Menschen wissen nicht, was es bedeutet, Prioritäten zu setzen.

Was bedeutet es, Prioritäten zu setzen?

Es bedeutet: Nein sagen, anecken (können), nachdenken und auch sich zu entscheiden.

Der Grund also weshalb Sie sich so schwer tun mit Prioritäten, ist, dass Sie sich nicht entscheiden.
Und wenn Sie sich nicht entscheiden können - was Sie annehmen und was Sie ablehnen - dann laden Sie sich mehr und mehr Aufgabe auf.
Viele Menschen ergeht es so auf Arbeit, dass ihre Gutmütigkeit ausgenutzt wird und sie sich mehr und mehr Aufgaben aufhalsen, weil sie sich nicht entscheiden können.
Denn damit Sie entscheiden können, müssten Sie nein sagen können und das Risiko annehmen, dass Sie mit Ihrer Entscheidung anecken werden.
Fragen Sie sich immer noch, "Was ist Prioritäten setzen?".
Es ist die Überzeugung davon, dass Sie wissen, was Sie wollen und dass Sie sich dafür entscheiden, was Ihnen wichtig ist.
Das hat Nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit einem gesunden Respekt für die eigene Person und die eigenen Bedürfnisse.

Wenn Sie keine Prioritäten setzen

Denn wenn Sie viele Aufgaben zu bewältigen haben, schaffen Sie Ordnung in Ihrer geistigen Dachkammer, indem Sie aussortieren.
Sie behalten das, was Ihnen wichtig ist und befreien sich von dem Rest, das unwichtig ist.
Somit tun Sie das, was Sie jetzt tun können und was Ihnen wichtig ist. Alles andere geben Sie entweder ab oder erledigen es zu einem anderen - besseren - Zeitpunkt.

  • Werde Sie sich klar darüber, was Sie wirklich wollen und was Ihnen so wichtig ist, dass alles andere dahinter anstehen wird.
  • Lernen Sie, nein zu sagen zu den Dingen, die keine Priorität für Sie haben.
  • Stellen Sie sich darauf ein, dass nicht jeder Ihre Sichtweise und Ihre Entscheidung gutheißen wird.
  • Durch das Setzen von Prioritäten behalten Sie Klarheit im Kopf.

Was denken Sie: Haben Sie gelernt, wie Sie Prioritäten setzen?
Hinterlassen Sie mir Ihre Antwort in Ihrem Kommentar.

Ihr Christian Walter Hinze

In welchen Situationen fällt es Ihnen schwer, Prioritäten zu setzen?

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Warum bin ich so unzufrieden mit meinem Leben?

Warum bin ich so unzufrieden mit meinem Leben?

"Ich bin so unzufrieden mit mir und mit meinem Leben und weiß nicht weiter", denken auch Sie. Es sind manchmal 'nur' Momente, in denen wir dies denken, wenn es mal unrund läuft, aber was, wenn diese Gedanken sich zu Glaubenssätzen erheben?

Na... sind Sie mal wieder dnzufrieden mit allem?

JA, ich habe doch Recht dazu!

Und das ist gut so, denn die innere Unzufriedenheit kann Ihnen helfen, ein besseres Leben zu führen.
Mit Unzufriedenheit kann Ihr Traumleben beginnen

Wie Sie das machen, wie Sie Ihr "ich bin total unzufrieden mit meinem Leben" - Gefühl einen bewussten Schritte nach vorne verwandeln, indem Sie an Ihrer Einstellung arbeiten.

Negative Spirale verlassen

Wie gehen wohl erfolgreiche Menschen damit, wenn sie unzufrieden sind?
Sie nutzen dieses Gefühl, anstatt es zu bekämpfen.
Denn der Erfolg liegt tatsächlich in der geistigen Einstellung!
Sie sind unter Umständen daran gewöhnt, Ihre innere Unzufriedenheit bekämpfen zu müssen. Schließlich wird nicht nur in vielen Ratgeberbüchern und teils auch im Fernsehen behauptet: "Wenn Sie unzufrieden mit sich und Ihrem Leben sind, dann können Sie nicht glücklich sein. 
Um glücklich sein zu können, müssen Sie lernen, zufrieden zu sein mit dem, was Sie jetzt in Ihrem Leben besitzen!"

Ist es also schlecht, wenn Sie unzufrieden sind?
Nein! 
Es ist gut, wenn Sie sich unzufrieden fühlen.
UND wenn Sie lernen, bewusst mit diesem Gefühle umzugehen.
Erfolgreiche Menschen erkennen dieses Gefühl als ein Zeichen.
Ein Zeichen, dass Ihnen sagt: "Was aktuell wahr ist, entspricht nicht dem, was Sie sich vorstellen können.

"Solange sich ein Mensch sich ein wünschenswerteres Leben vorstellen kann, solange wird er unzufrieden sein." - Wallace D. Wattles

Was tun?

Was will Ihnen dieses Gefühl sagen?
Sie sind bereit für etwas Neues, für etwas Besseres!
Angenommen, Sie sind unzufrieden mit Ihrem Beruf.
Vielleicht haben Sie vor sechs Jahren damit begonnen, als Bankkauffrau zu arbeiten und empfanden es damals als Ihren Traumjob.
Doch im Laufe der Zeit haben Sie mehr oder weniger per Zufall viele Bücher und Dosen über gesunde Ernährung gesehen.
Nun stellen Sie sich lebhaft vor, wie Sie anderen Menschen zeigen, wie sie sich gesund ernähren können, ohne das dem Alltag und deren Brieftasche darunter leiden.

Verstehen Sie, was gerade geschieht?
Ziele verändern sich, Wünsche verändern sich und damit auch unsere Vorstellung, wie wir unser Leben in Zukunft gestalten wollen.
Das heißt nicht, dass die Frau - in dem oben genannten Beispiel - undankbar ist für die Zeit als Bankkauffrau.
Im Gegenteil!
Vielleicht wäre sie nie auf die neue Karriere gestoßen, hätte sie zuvor nicht in der Bank gearbeitet.
Vielleicht kann sie zukünftig das Bankwissen dafür benutzen, um für ihre neue Selbstständigkeit besonders flexible Kredite zu bekommen.

Was kann ich machen, wenn ich mit meinem Leben unzufrieden bin?

Was tun acht von zehn Menschen?
Sie denken nicht über ihre Träume nach!
Denn wenn sie darüber nachdenken würden, was sie wirklich im Leben erreichen wollten, dann wären sie jetzt unzufrieden mit Ihrem Körper, unzufrieden mit ihrem Verhalten und sie wären vermutlich auch unzufrieden mit ihrem Gewicht.
Sie würden sich schlicht ärgern, dass Ihr Leben nun doch nicht sooo optimal ist.
Da ist es einfacher, sein Leben vor sich hin zu leben, ohne darüber nachzudenken: "Was kann ich mir Besseres vorstellen".

Was tun Sie, wenn Sie jetzt unzufrieden sind?
Sie stellen sich die folgenden drei Fragen:

  • Warum bin ich unzufrieden? Was für einen Grund gibt es bzw. was ist es, dass Sie sich vorstellen und damit Ihre Realität ungenügend erscheinen lässt?
  • Wo und wann sind Sie sehr unzufrieden mit Ihrem Leben? Gibt es Ort und auch Zeiten, in denen Sie sich unwohl fühlen? Beispielsweise: Jeden Morgen unter der Woche, wenn Sie sich in der überfüllen U-Bahn einen Stehplatz erboxen müssen?

Ob nun Unzufriedenheit in der Beziehung oder auch im Job, es kann der Beginn der Veränderung Ihres Lebens sein.
"Toll, ich weiß also, dass ich unzufrieden bin.
Und?
Das wird an meiner Situation nichts ändern", mögen Sie sich denken.
Worauf sollen Sie sich jetzt konzentrieren?
Auf das, was Ihnen als Möglichkeit gegeben wurde.
Ja, Sie sind unzufrieden und ja, Sie träumen von mehr.
Aber: Wenn Sie weiter - so wie bisher - nur über das nachdenken, weshalb Sie unzufrieden sind, werden Sie auch in Zukunft genau das Leben führen, was Sie die ganze Zeit über geführt haben.
Ändern wird sich dann nichts.

Sie staunen gerade, "...aber haben Sie - als ich - nicht gesagt, dass es ein gutes Gefühl ist, wenn ich mit mir selbst unzufrieden bin?".
Ja, das heißt jedoch nicht, dass ich mich ständig darauf konzentrieren muss.
Damit liefern Sie sich selbst auch die Antwort auf die Frage:
Warum bin ich unzufrieden mit meinem Leben?

Statt das Gefühl als Anstoß für einen neuen Fokus auf die bessere Zukunft zu benutzen und sich dann auf diese Vorstellung zu konzentrieren, sprechen und denken Sie darüber nach, weshalb Sie unzufrieden sind.
Und all die Gründe, die Sie in Ihrer Meinung bestärken!
Erst, wenn Sie Ihren Fokus ändern und sich auf das konzentrieren, was Sie wirklich wollen, dann verlassen Sie die negative Spirale.

In der Lebensberatung sage ich oft, "Energie fließt dorthin, wohin sich die Aufmerksamkeit richtet".
Entweder Sie konzentrieren sich darauf, weshalb Sie unzufrieden sind - und bekommen mehr davon - oder Sie konzentrieren sich auf das, was Sie sich vorstellen können und handeln dementsprechend.

Ich bin immer unzufrieden

Sind Sie dann unzufrieden oder undankbar?
Wenn Sie immer unzufrieden sind, dann sind Sie undankbar.
Das Gefühl, das nichts je gut genug sei, lässt Sie eine ablehnende Haltung gegenüber Ihrer Außenwelt einnehmen.
Sie können sowohl unzufrieden sein als auch dankbar.
Sie könnten dankbar für die Erfahrung sein, die Sie gemacht haben und dennoch unzufrieden genug sein, als Anstoß dafür, dass Sie nach mehr streben.

Checkliste:

  • Sie werden nie 'nur zufrieden' sein. Es wird immer wieder Momente geben, die Sie unzufrieden werden lassen. Doch nehmen Sie es als positiv wahr, denn dann haben Sie die Möglichkeit, Ihr Leben zu verändern.
  • Mal unzufrieden zu sein, ist gut. Aber immer "unzufrieden mit meinem Leben" grenzt an Undankbarkeit. Sie können sowohl dankbar für das "Alte" sein und sich zeitgleich auf das "Neue" freuen.
  • Unzufriedenheit verschwindet nicht, indem Sie sie bekämpfen, sondern indem Sie sie verstehen und damit bewusst umgehen.
  • Stellen Sie sich die drei Fragen - oben genannt -, um zu erfahren, weshalb Sie so unzufrieden sind.
  • Wenn Sie wissen, was Sie stattdessen wollen, konzentrieren Sie sich darauf und handeln entsprechend.

Sehen Sie?
Ist doch gar nicht so schwer, wenn Sie wissen, wi Sie damit umgehen sollen.

Ihr Christian Walter Hinze

Was denken Sie: Warum sind Sie mit Ihrem Leben unzufrieden?

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Glücklich werden – Aber wie?

Glücklich werden

"Ich bin so unzufrieden mit mir und mit meinem Leben und weiß nicht weiter", denken auch Sie. Es sind manchmal 'nur' Momente, in denen wir dies denken, wenn es mal unrund läuft, aber was, wenn diese Gedanken sich zu Glaubenssätzen erheben?

Ich denke, Sie stimmen mir zu, wenn ich Ihnen sage:

Es ist wirklich schwer, wieder glücklich zu werden, wenn man alleinerziehend ist, wenn die Beziehung nicht mehr läuft und wenn man mit sich selbst unzufrieden ist.

Oder etwa nicht?

Nun, es stellt sich heraus, dass Sie es sich leichter machen können, wenn Sie wissen, wo Sie beginnen sollten.
Mit einem Gedanken, der Ihr Glücksgefühl steigert, ohne dass es Sie weitere Nerven kostet.

In dem heutigen Artikel zeige ich Ihnen, welcher Gedanke Sie wieder zum Glück führt und welche Gedanken Sie sofort einstellen sollten.

Glück muss nicht perfekt sein

Wenn Sie immer in allem perfekt sein wollen, dann schicken Sie Ihr Glücksgefühl in Rente.

Sie wundern sich vielleicht:

Ich bin nicht gut genug, wenn ich nicht perfekt bin.

Nur wer perfekt ist, kommt weiter und wird von anderen gemocht.
Wer hat Ihnen nur diesen Blödsinn eingeredet?
Mal im Ernst, halten Sie Perfektion für das gleiche wie "ich gebe mein Bestes"?
Denn das jemand perfekt ist - perfekt in seinem gewählten Beruf, perfekt in seiner Beziehung oder perfekt in der Herstellung eines Produktes - bedeutet nicht, dass er auch sein Bestes gegeben hat.

Denn:

Perfektion ist kein innerer Antrieb, sondern die Erfüllung anderer menschen Vorstellungen.

Sein Bestes zu geben hingegen, ist der Antrieb, es sich selbst zu beweisen.
Das ist ein Weg, um wieder glücklich mit sich selbst zu werden. Folgen Sie also Ihrem inneren Antrieb.

Starten Sie mit diesem Gedanken

... glücklich zu werden.
Und?
"Was ist das für ein Gedanke, mit dem ich beginnen soll?", fragen Sie sich:

Sie bestellen sich im Restaurant Salat ohne Dressing. Warum streben Sie dann beim Glück nach dem, was andere wollen? Was sit mit dem, was Sie glücklich macht?

Sie bestellen sich kein Dressing, weil Sie es nicht mögen, nicht wahr?
Aber warum gestatten Sie es sich nicht, zu sagen, "Das macht mich glücklich, davon will ich mehr und das gibt mir eher ein ungutes Gefühl?
Sie fühlen sich gezwungen.

Denn oftmals fragen mich meine Klienten, "Herr Hinze: Warum darf ich nicht glücklich werden?".

Weil Sie anderen folgen, aber nicht sich selbst!

Es ist gut, wenn es Ihnen Freude macht, beispielsweise Tennis mit Ihren Freunden und Ihrer Familie zu spielen.
Aber was, wenn nicht?
Machen Sie dennoch mit, um den anderen einen Gefallen zu tun?
Glücklich werden Sie damit nicht, denn dazu müssen Sie erstmal nein sagen lernen.
Wenn Sie stattdessen lieber den Rasen mähen wollen oder alleine - ja, man kann auch alleine glücklich werden für bestimmte Zeit - Boccia spielen mögen, dann setzen Sie sich für sich selbst und Ihre Bedürfnisse ein.

Was ist daran so erstaunlich?

Glücklich zu werden ist Ihre Aufgabe.
Wenn Sie es anderen überlassen, werden Sie stets unzufrieden mit Ihrem Leben sein.
Sie machen dann Ihre Mitmenschen für Ihr unglücklich sein verantwortlich.

Aber wie wieder glücklich werden, wenn ich mich (jetzt) scheiße fühle?

Können Sie sich vorstellen, was es mich an Überwindung gekostet hat, das "Sch-Wort" in die Überschrift einzubauen?
Viel!
Aber warum nicht... Warum sollten wir anderen nur dann Gefühle zeigen - und damit auch ehrlich sein -, wenn wir uns standardmäßig 'positiv' fühlen?
Wenn es uns bescheiden geht, dann müssen wir auch dazu stehen.

Was könnte eine solche Phase sein?

Sie gehören zu den 50%, die sich nach Jahren der Ehe getrennt haben.
"Glücklich werden nach Scheidung", klingt das nicht auch für Sie wie ein Brandmal?
Als wenn Sie sich dafür schämen müssten.
Müssen Sie nicht!

Das Problem jedoch ist:

Durch die Partnerschaft ist man an die Person - Sie selbst - gewöhnt, die man durch die Beziehung geworden ist.
Doch wer sind Sie nun - nach der Scheidung?
Müssen Sie erst wieder Stück für Stück zu sich selbst finden?

Ist es nicht logisch?
Wenn Sie unglücklich sind, dann sind Sie nicht glücklich.

Genialer Gedanke, nicht wahr?
Glücklich werden und sich jetzt miserabel fühlen sind unterschiedliche 'energetische Schwingungen'.
Das ist so, als ob Sie versuchten, eine Suppe auf Stufe 1 Ihrer Herdplatte binnen einer Stunde zu kochen.
Sie könnten jedoch die Suppe binnen einer Stunde auf den Tisch bringen, wenn Sie die Stufe 7 benutzen würden.
Beide Stufen stehen für Energie, jedoch auf verschiedenen Ebenen.
Was ist nötig, damit Sie im Leben glücklich werden?

Erhöhen Sie allmählich Ihr Feuer!

Springen Sie dabei nicht von Stufe 1 auf Stufe 7, sondern versuchen Sie allmählich sich besser zu fühlen, indem Sie bessere Gedanken als zuvor denken.
Sie werden noch nicht rein positive Gedanken denken und überglücklich sein, aber Sie werden sich Stück für Stück etwas besser fühlen.
Denn hiermit liegen Ratgeber oft falsch:

Sie werden sich selten von jetzt auf gleich überglücklich fühlen!

Verdienen Sie Geld mit Ihrem Job? Verdienen Sie mit Ihrem Job auch Glück?

Die meisten Menschen, die glücklich bei der Arbeit sind, machen:

Sie machen einen Job, den sie lieben.
Sie arbeiten mit Menschen, die ihnen ein gutes Gefühl geben.
Eine Arbeit, vor der man sich am Sonntag Abend nicht grault, weil der Montag nur noch fünf Stunden entfernt ist.

Wie glücklich werden, wenn mir meine Arbeit nicht guttut?
Entweder Sie finden einen Weg, es sich auf Arbeit gemütlicher zu machen - z.B. indem Sie Ihren Arbeitsplatz persönlicher gestalten - oder der Zeitpunkt für eine neue Karriere mag gekommen sein:
Wenn Sie sich fragen, "Warum kann ich nicht glücklich werden?".
Dann wird Ihr Verstand Antworten liefern.
Sie werden womöglich feststellen, dass bestimmte Kollegen Sie herunterziehen, der neue Chef Sie belastet oder ein privater Schicksalsschlag Ihnen die Augen geöffnet hat. Zuweilen führen gerade solche Erlebnisse zu den einschneidendsten Veränderung in Ihrem Leben, weil Sie in dem Moment die Kraft dafür besitzen.

Checkliste: Glücklich werden und was Sie tun können

  • Seien Sie umperfekt! Das ist wohl eine der besten Anleitungen zum glücklich werden.
  • Wissen Sie, was Sie glücklich macht, Lassen Sie das los, was anderen Freude und machen Sie das, womit Sie glücklich werden! Dabei geht es nicht darum, wie Sie alleine glücklich werden, weil Sie sich von allen anderen abkapseln. Es geht darum, dass Sie einen guten Respekt für Ihre eigenen Bedürfnisse entwickeln!
  • Versuchen Sie nicht, sich sofort wieder glücklich zu fühlen, wenn es Ihnen "noch schlecht geht".
  • Machen Sie es langsam.
  • Macht Ihr Job Sie happy? Nein? Was können Sie ändern?

So, das waren meine besten glücklich werden Tipps fürs Erste.
Nutzen Sie sie, denn Sie verdienen es!

Ihr Christian Walter Hinze

Was muss sich für Sie ändern, damit Sie glücklich sein können?

office@oppars.com

2017 © Copyright by Christian Walter Hinze

Erfolgreiche Führungskraft

Erfolgreiche Führungskraft

"Ich bin so unzufrieden mit mir und mit meinem Leben und weiß nicht weiter", denken auch Sie. Es sind manchmal 'nur' Momente, in denen wir dies denken, wenn es mal unrund läuft, aber was, wenn diese Gedanken sich zu Glaubenssätzen erheben?

Von außen betrachtet, sieht Zucker aus wie Salz. Sie müssen es schon schmecken, damit Sie erkennen, was was ist. Eine erfolgreiche Führungskraft von einer miserablen Führungskraft zu unterscheiden gelingt erst, wenn man genauer hinguckt - hierbei hilft Schmecken nicht. ;)
Je genauer wir hinsehen, desto mehr erkennen wir die Fähigkeiten, die man braucht, um als Führungskraft erfolgreich zu sein.

Respekt und Ihre Führungsposition

Würden Sie es für richtig halten, wenn Ihre Mitarbeiter Sie aufgrund der Position, die Sie innehaben, respektieren? Wenn Sie dies verneinen, dann liegen Sie richtig. Ich bin stolz auf Sie! Denn Achtung von anderen Menschen zu erwarten, nur weil man eine bestimmte Position innehat, trügt. Denn in Wahrheit wird eine solche Führungskraft nicht geachtet, sondern lediglich geduldet. Ihre Kollegen wüssten in diesem Fall, dass Sie zwar über ihnen stehen in der unternehmerischen Rangordnung - mehr aber auch nicht. Von Respekt ist hier Nichts zu sehen.
Anders sieht es aus, wenn Ihre Mitarbeiter und Mitmenschen Sie freiwillig respektieren, weil Sie ihnen guttun und nicht, weil es die Hierarchie so vorschreibt - oder es im Arbeitsvertrag stünde. Bevor Sie Respekt erhalten können, sollten Sie Respekt geben. Denn Respekt fußt auf vielen Säulen: Die Fähigkeit zuzuhören, gibt anderen das Gefühl, dass diese Ihnen wichtig sind. Wenn Sie zu Ihrem Wort stehen und eben keine Fahne im Sind, dann verdienen Sie Respekt. Denn Respekt und Achtung sind Güter, die Sie weder verlangen, noch einfordern können, Sie können sie nur verdienen!

Wie behandeln Sie Ihre Mitarbeiter?

Wie Sie die Menschen behandeln, sagt viel über Ihren Charakter. Sicher stimmen Sie mir zu, das eine erfolgreiche Führungskraft seine Mitarbeiter nie selbstverständlich erachtet. Denn oft genug kommt es vor, dass miserable Führungskräfte ihre Mitarbeiter wie Wegwerfware behandeln. Nach dem Motto: Wenn du nicht mehr kannst, draußen warten zehn Bewerber, die dich sofort ersetzen könnten. Das kommt davon, wenn man den Führungsnachwuchs vernachlässigt.
So wird man nie ein optimales Arbeitsumfeld erschaffen, in dem Menschen gerne ihre beste Leistung erbringen und sich eben nicht geschunden fühlen. Denn umso erfolgreicher Sie sein wollen, desto eher verstehen Sie, dass Ihr Erfolg von Ihrem Team abhängt. Wenn Sie von Ihren Mitarbeitern unterstützt werden, dann kann Ihre Führung nur erfolgreich sein!

Wie viele Personen sind an der Führung beteiligt?

Klar, Sie sind die Führungskraft (im Unternehmen) und sind verantwortlich für wesentliche Entscheidungen, Tiefschläge und das unternehmerische Handeln. Und dennoch stellt sich die Frage, mit wem die Führung beginnt und bei wem sie endet. Sind nur Sie als Führungskraft mit der Führung betraut - was Sie einsam fühlen lassen kann - oder sind auch Ihre Kollegen an der Führung beteiligt? Was denken Sie?: Wofür würde sich eine erfolgreiche Führungskraft entscheiden?

Dieser Chef versteht Führung als eine Art Gemeindegut. Als etwas, an dem alle beteiligt sind und für das alle Verantwortung tragen! Der eine mehr, der andere wenige und dennoch trägt jeder seinen Teil dazu bei. Denn warum sollten sich Mitarbeiter für die gemeinsame Führung einsetzen, wenn sie weder daran beteiligt werden, noch wenn sie Verantwortung tragen dürfen. Überlegen Sie, wie Sie Ihre Mitarbeiter einbinden können auch hinsichtlich möglicher Aufgaben, die diese übernehmen können und dürfen. Denn dies ist ein wesentlicher Bestandteil der Mitarbeiterführung.

Erfolgreiche Führungskräfte haben nicht immer den besten Lebenslauf

Ich sage nicht, dass jeder die Gabe und den Willen hat, die Führungsposition optimal auszufüllen. Ebenso wäre es falsch anzunehmen, dass nur Absolventen von Eliteschulen für die Rolle als Führungskraft geeignet sein. Ebenso wenig sind zwanzig Jahre Berufserfahrung und der Status des Branchenkenners ein eindeutiges Kriterium für diese wichtige Position.

Vielmehr sind all diese Punkte wünschenswert, wenn sie denn richtig genutzt werden. Es geht darum anzuerkennen, dass jemand, der nicht den perfekten Lebenslauf besitzt und der sich das, was er weiß, selbst erarbeitet hat, dass das Unternehmen und die dortigen Menschen ebenso bereichern kann. Natürlich wollen wir keinen Stümper als Führungsperson. Doch sollte dieser Wunsch darin überzeugen, dass es wichtiger ist, sich die Frage zu stellen, ob jemand JETZT in der Lage wäre, diese Aufgabe zu erfüllen oder nicht. Denn das jemand in der Vergangenheit Zeugnis über seine Leistung dargelegt hat, ist ebenso wenig ein Garant dafür, dass er auch in Zukunft so zufriedenstellend arbeiten wird.

Wie definieren Sie Erfolg?

Je mehr Sie auf die hier beschriebenen Punkte eingehen, desto erfolgreicher können Sie als Führungskraft sein. Doch: Wie sieht Erfolg aus?
Bei allem, was wir tun und sind, wollen wir erfolgreich sein. Erfolg ist Maßstab, durch den wir wissen, ob sich etwas lohnt oder nicht. Dies ist wesentlicher Bestandteil auch des Führungskräfte Coachings, indem es gleich zu Beginn unter anderem darum geht festzuhalten, woran man eine bestimmte Veränderung / Verbesserung festmacht. Woran würde der Klient erkennen, dass die gewünschte Situation eingetreten ist? Genau darum geht es, wenn wir den Erfolg definieren.

Angenommen, Sie wollen nervige Konflikte in Ihrer Abteilung lösen. So könnten Sie den Erfolg wie folgt definieren:

  • Weniger Mitarbeiter heulen sich bei mir aus - höchstens einmal im Monat, was bereits eine Verbesserung wäre.
  • Mitarbeiter schreien sich nicht mehr an
  • Konflikte werden erst intern und in Ruhe gelöst, bevor man an die Führung herangeht.
  • Es wird sich mehr geholfen, wenn sie die Arbeit häuft.
  • Wenn Sie wissen, was Sie stattdessen wollen, konzentrieren Sie sich darauf und handeln entsprechend.
  • Als Führungskraft ist man entspannter, weil man nicht noch als Streitschlichter fungieren muss

Was macht in Ihren Augen eine erfolgreiche Führungskraft aus?

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Ihr Leben ändern und wie die Veränderung gelingt

Sein Leben verändern

Puh... Das klingt nach einem umfangreichen Thema. "Ob wir dieses in nur drei Sätzen beschreiben könnten?", ich bezweifle es. Ihr Leben verändern zu wollen, ähnelt der Herangehensweise, wie Sie Ihre Gewohnheiten verändern.

Introtext zu Leben verändern.

Der Veränderungsprozess in Kürze:

  • Beobachten - In dem Moment, indem Sie einen bestimmten Aspekt Ihres Lebens beobachten, erkennen Sie, ob Sie diesen mögen oder nicht. Und das führt zu Schritt zwei.
  • Präferenz - Dadurch erkennen Sie, was Sie wollen und was Sie nicht wollen. Schon kommen wir zu Schritt drei.
  • Handlung - Sie handeln entsprechend Ihrer Präferenz. Wenn Ihnen etwas gefällt, dann wollen Sie mehr davon. Und wenn Ihnen etwas missfällt, dann wollen Sie dieses nicht mehr! Ist ja verständlich, denn wer will schon etwas, das ihm kein gutes Gefühl gibt. Das ist der Zeitpunkt Ihrer persönlichen Veränderung, denn Sie sind unzufrieden und das ist auch gut so!

Seit wann verändert Unzufriedenheit etwas im Leben?

"Ich kenne so viele Menschen aus meinem Bekanntenkreis, die ständig unzufrieden und nie wirklich glücklich sind. Inwieweit soll mir das also helfen?", fragen Sie sich. Nun die Antwort lautet: Weil Unzufriedenheit - im Grunde genommen - ein positives Gefühl ist. Lehnen Sie es nicht ab, sondern lernen Sie, bewusst damit umzugehen. Dieses Gefühl von, "Arrrgh... hier stimmt doch was nicht", oder "Das....Das will ich doch gar nicht!", führt zu entsprechenden Handlungen, sodass Sie zu dem kommen, was Sie bevorzugen. Der Unterschied zwischen Ihnen und denjenigen, die ständig meckern und sich beschweren, ist, dass Sie aktiv werden. Das ist wie, wenn der Schuh drückt. Was machen Sie dann? Genau! Sie ziehen ihn aus, denn Sie sind aktiv geworden und haben nicht die nächsten fünf Kilometer darüber gemeckert, wie sehr Ihr Schuh drückt. Wenn Sie in Ihrem Leben etwas stört, dann verändern Sie es, indem Sie fortan auf eine Weise handeln, die den Nährboden für Resultate ermöglicht, die Sie liebend gern hätten.

Behalten Sie Ihre Ziele für sich

Und das meine ich so 'ernst', wie ich es hier schreibe. Erzählen Sie niemandem von Ihrer anstehenden Veränderung. Denn dies könnte Sie zum Wanken bringen. Es heißt zwar in einigen Lebensratgebern, dass man anderen davon berichten solle, dass jedoch halte ich für falsch. Theoretisch solle es Ihnen helfen, dass andere auf Ihr Verhalten achten und Sie ermahnen, wenn Sie sich 'daneben benehmen'. Doch in dem Augenblick, indem Sie anderen von Ihren Bestrebungen erzählen, laden Sie sie ein, über Sie zu urteilen und ihren Kommentar abzugeben. "Klingt doch gar nicht so schlecht", mögen Sie sich denken, doch warten Sie ab....

Steigert es Ihre Zuversicht in Ihr Vorhaben, wenn Sie jemandem davon erzählen, obgleich Sie noch nicht wissen, ob es klappt? Schließlich hatten Sie es sich mal grade zum Ziel gesetzt, Sie sind noch 'keinen Meter gelaufen'.
Sie wissen nicht, wie Ihr Plan ausgehen wird und dennoch erzählen Sie es brühwarm den anderen - na, da stimmt doch was nicht(!).

Das wäre so, als erwarten Sie von einem vierjährigen Jungen, dass er am Tag zwölf Tausend Schritte geht. Das wird wohl kaum klappen, denn er ist dafür noch zu schwach. Er muss erst stärker und größer werden, damit er dann mit vollem Elan sich an die zwölf Tausend Schritte machen kann. Wenn Sie also von Ihrer Lebensverändernden Mission erzählen, wenn Sie noch am Anfang stehen, dann sind Sie unsicher und lassen sich leicht durch die Meinung anderer vom Ziel abbringen. Das wollen und können Sie sich nicht leisten!
* Erzählen Sie anderen von einer bestimmten Veränderung, die Sie bereits vorgenommen haben! Das heißt für Sie: Sie haben die ersten Hürden gemeistert und Erfahrungen gesammelt. Sie sind stärker und selbstsicherer geworden. Nun sind Sie 'stabil genug', das Urteil anderer Menschen anzunehmen, ohne sich davon verunsichern zu lassen.

Ob nun Unzufriedenheit in der Beziehung oder auch im Job, es kann der Beginn der Veränderung Ihres Lebens sein.
"Toll, ich weiß also, dass ich unzufrieden bin.
Und?
Das wird an meiner Situation nichts ändern", mögen Sie sich denken.
Worauf sollen Sie sich jetzt konzentrieren?
Auf das, was Ihnen als Möglichkeit gegeben wurde.
Ja, Sie sind unzufrieden und ja, Sie träumen von mehr.
Aber: Wenn Sie weiter - so wie bisher - nur über das nachdenken, weshalb Sie unzufrieden sind, werden Sie auch in Zukunft genau das Leben führen, was Sie die ganze Zeit über geführt haben.
Ändern wird sich dann nichts.

Sie staunen gerade, "...aber haben Sie - als ich - nicht gesagt, dass es ein gutes Gefühl ist, wenn ich mit mir selbst unzufrieden bin?".
Ja, das heißt jedoch nicht, dass ich mich ständig darauf konzentrieren muss.
Damit liefern Sie sich selbst auch die Antwort auf die Frage:
Warum bin ich unzufrieden mit meinem Leben?

Statt das Gefühl als Anstoß für einen neuen Fokus auf die bessere Zukunft zu benutzen und sich dann auf diese Vorstellung zu konzentrieren, sprechen und denken Sie darüber nach, weshalb Sie unzufrieden sind.
Und all die Gründe, die Sie in Ihrer Meinung bestärken!
Erst, wenn Sie Ihren Fokus ändern und sich auf das konzentrieren, was Sie wirklich wollen, dann verlassen Sie die negative Spirale.

In der Lebensberatung sage ich oft, "Energie fließt dorthin, wohin sich die Aufmerksamkeit richtet".
Entweder Sie konzentrieren sich darauf, weshalb Sie unzufrieden sind - und bekommen mehr davon - oder Sie konzentrieren sich auf das, was Sie sich vorstellen können und handeln dementsprechend.

Sind Sie hellwach?

Damit meine ich nicht, dass Sie fortan dreißig Minuten früher aufstehen sollten, als Sie es gewohnt sind. Mit früher aufstehen meine ich: Seien Sie hellwach!
Die meisten Menschen gehen wie gedankenlose und deprimierte Zombies durch die Welt, obwohl sie am Tag zuvor noch gesagt haben:"Juhu! Ich bin ja so voller Elan! Weißt du was? Ich verändere gerade mein Leben!".

Und dennoch denken sie, was sie gestern gedacht haben und tun auch heute, was sie gestern getan haben. Um sich dessen bewusst zu sein, müssen Sie hellwach sein! Denn bevor Sie etwas erkennen können, müssen Sie wissen, worauf Sie achten sollten - damit Sie es erkennen können. Das verstehen wir, wenn wir sagen: Wenn Sie bewusster leben, entgeht Ihnen weniger.

Eine gute Methode, um hellwach zu sein, ist: Stellen Sie Fragen! Wenn Sie kurz davor stehen, ein Essen zu kochen oder sich an die Arbeit zu machen, könnten Sie sich fragen: Könnte ich auf eine bessere bzw. raffiniertere Weise handeln? Eine Art, die mein gewöhnliches Handeln durchbricht?

Der Plan: In kleinen Schritten

Wissen Sie, was an kleinen Schritten so traurig ist? Sie haben das Gefühl, nicht (schnell) genug voranzuschreiten. Das ist wie bei Kartoffelbrei mit Spargel und eine herrlich schmeckenden Dill-Sauce. Man denkt, man habe einen Riesen Hunger und verdrückt locker drei Teller, dabei ist man schon froh, wenn man den ersten Teller vom Essen befreit hat.

Aber wie?

Setzen Sie sich nicht zu große und nicht zu viele Ziele / Schritte auf einmal. Sie verlieren sonst schnell den Überblick und fragen sich: Warte mal, wo muss ich nochmal ansetzen? Setzen Sie sich zwei bis vier Schritte als Plan, die Sie behalten können. Und zwar solche Schritte, die Sie voranbringen, aber nicht übermannen.

Sehen Sie?
Ist doch gar nicht so schwer, wenn Sie wissen, wi Sie damit umgehen sollen.

Ihr Christian Walter Hinze

Welche Stolpersteine haben Sie, wenn Sie Ihr Leben verändern wollen?

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Gewohnheiten verändern leicht gemacht

Gewohnheiten verändern

Alte Gewohnheiten verändern, kann dazu führen, dass Sie sich die Haare ausreißen. Zwar Verssuchen Sie es, aber diese alten 'blöden' Gedanken kommen wieder, ob Sie es wollen oder nicht.

Ich frage Sie: Warum sollten Sie Ihre Gewohnheiten ändern wollen? "Weil Sie schlecht sind", oder "...weil ich so nicht vorankomme", würden Sie entgegen. Also können wir bereits jetzt festhalten: Gewohnheiten können Sie bereichern, sofern sie gut sind. Aber: Sie können Ihnen auf den Geist gehen, wenn sie unproduktiv sind. Es ist leicht - also theoretisch für den verständlich - seine Gewohnheiten umzuändern. Aber: Können Sie es für sich und Ihr Leben umsetzen?

Veränderung beginnt mit der Beobachtung

Kennen Sie die Serie The Big Bang Theory? Nicht nur, dass es eine super Serie ist, es hilft mir zu erklären, warum Veränderung mit der Beobachtung beginnt. In einer Folger ging es um "Schrödingers Katze". Durch das Experiment wurde bewiesen, dass eine Katze - in einer Box eingesperrt mit einer Giftampulle - gleichzeitig als tot und lebendig angesehen werden kann. Da soll mal einer sagen, dass Fernsehen nicht bildet. Ohne in die Box hineinzusehen, konnten die Wissenschaftler keine Entscheidung treffen, ohne zuvor beobachtet zu haben.

Wenn Sie sagen, "Mensch, dieses oder jenes Verhalten nervt mich und ich wünschte, ich würde anders reagieren", dann haben Sie beobachtet und entschieden, was Sie fortan wollen.

Wie lange dauert die Veränderung?

Veränderung geht schnell und ist nicht das Hauptproblem, wenn Sie Ihr Leben ändern wollen. Wir können von jetzt auf gleich eine Entscheidung treffen, etwas anderes zu machen. Das eigentliche Problem besteht aus zwei Teilen: Bewusstsein und Beständigkeit!

Was das mit Bewusstsein zu tun?

Sie sind sich bereits einer Gewohnheit bewusst, die Sie ändern wollen. Nun müssen Sie sich nur noch darüber bewusst sein, wann diese Gewohnheit auftritt. Welche Momente lösen dieses bestimmte Verhalten bei Ihnen aus? Denn erst, wenn Sie wissen, auf welches Verhalten Sie achten sollten und wann dieses meistens auftritt, können Sie es wahrnehmen.

Wandel muss beständig sein!

Wenn Sie negative Gewohnheiten in positive umwandeln wollen, dann muss dieses neue Verhalten beständig sein. Wenn es dies nicht ist, dann vergeuden Sie Ihre Zeit.

Was ist eine Gewohnheit?

Eine Gewohnheit ist eine Handlung, die wir immer wieder wiederholen. Sie hat sich eingebrannt.
Je öfter wir also ein Verhalten wiederholen, verstärken wir dieses Verhalten in unserem Wesen und es wird zu einem Muster. Nach diesem Muster handeln wir dann in entsprechenden Situationen. Und schon hat sich eine Gewohnheit gebildet.

Gewohnheiten verändern - so geht's

Sie wollen auf andere zugehen und sich nicht wieder in der Ecke verstecken. Sie haben sich lange genug zurückgehalten und es ist Zeit für Wandel und neue Beständigkeit. Dass das nicht von jetzt auf gleich geht, wissen Sie. Und Sie wissen, dass Sie auch Rückschläge erhalten werden - das gehört eben dazu.
Damit sich die alte Gewohnheit in eine neue, effektive Gewohnheit umändert, müssen Sie wissen, was Sie wollen und das Sie es immer wieder umsetzen. Nur dadurch, dass Sie es immer wieder anwenden, wird sich etwas Neues bilden.
Stellen Sie sich also die Frage: Wie anders möchte ich handeln? Welches Verhalten wünschte ich mir, dass ich an den Tag lege. Und dann: Handeln Sie entsprechend!

Hier ein paar Tipps: Sie beginnen also, Ihre Gewohnheiten erfolgreich zu verändern, indem Sie eine alte Gewohnheit zuerst einmal erkennen, die Sie nun ablehnen. Im Anschluss formulieren Sie das Verhalten (die neue Gewohnheit), dass Sie liebend gern hätten und setzen dies nun regelmäßig um. Wann immer eine Situation Ihre alte 'typische Reaktion' hervorrufen würde, ertappen Sie sich dabei und handeln bewusst auf die neue Weise! Dies kann schwieriger sein, als Sie denken. Denn damit Ihnen auffällt, wann Sie welche Gewohnheit an den Tag legen, müssen Sie hellwach sein, damit Ihr Gehirn sich darauf konzentrieren kann.

  • Rauchen Sie ständig und brauchen Sie es, wann immer Sie in Stresssituationen geraten? Dies kann eine Gewohnheit seit, die 'früher' Sinn für Sie ergeben hat, aber Sie nun nur noch nervt.
  • Alkohol ist keine Lösung, um mit Stress in Ihrem Leben zurechtzukommen. Alkohol ist und soll ein Getränk zum Genießen sein und mehr nicht.
  • Abnehmen beschäftigt nicht nur Frauen, sondern auch Männer. Denn wer zu viel wiegt ist nicht nur unglücklich darüber, sondern grämt sich auch für sein Übergewicht. Dabei ist dies ein Resultat aus seiner alten Gewohnheit und genaue diese gilt es nun zu verändern.

Gewohnheiten verändern Ihr Leben, denn sie sorgen für ein dauerhaftes Verhalten. Ihr Verhalten entspricht Ihrer Gewohnheit, denn so handeln Sie Tag für Tag für Tag. Solange handeln Sie auf die übliche Art und Weise, bis Sie erkennen, dass es nicht mehr zeitgemäß ist und Sie bereit dafür sind, Ihre Gewohnheiten verändern zu wollen.

Weshalb fällt es Ihnen schwer, Ihre Gewohnheiten zu verändern?

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Nein sagen, ohne Schuldgefühle zu haben

Nein sagen, ohne Schuldgefühle zu haben

"Sag doch einfach NEIN", heißt es von guten Freunden. Aber: Für Sie ist es nicht einfach. Sie wollen niemanden verletzen, nett sein öder sind es schlichtweg nicht gewohnt. Einfach ist es also nicht, aber mit der richtigen Strategie, können auch Sie NEIN sagen(!)

Warum fällt es Ihnen so schwer, nein zu anderen zu sagen?
Liegt es daran, dass Sie es nicht können oder noch nie gesagt haben? Schämen Sie sich etwa dafür, einen anderen derart vor den Kopf zu stoßen? Was auch immer Ihr Grund für das nicht-nein-sagen sein mag, so führt es dazu, dass Sie sich und Ihr Leben zurückstellen.

Unserer Kultur lügt!

"Kümmern Sie sich zuerst um andere", "Es ist gut, sich für andere aufzuopfern", "Stellen Sie sich nicht immer in den Vordergrund - was glauben Sie, wer Sie sind?", höre ich oft in Funk und Fernsehen. Aber: Auch in Gesprächen mit Kollegen und mit so manchem Klienten.
Diese 'falsche Auffassung' des 'sich um andere kümmern' und was es heißt: Moralisch integer zu sein, hat dazu geführt, dass wir nur noch andere im Blick haben. Wir sagen ständig ja zu dem, was andere wollen. Was andere wollen steht über dem, was wir für uns für wichtig halten. Was ist mit dem, was wir wollen? Zählt das nicht?

Übung: Leben Sie das Nein

Was Ihnen bisher noch nicht auffiel, ist, dass Sie sich nicht darum bemühen müssen, öfter nein zu sagen! Üben Sie sich stattdessen im JA sagen(!).

Sagen Sie ja, wenn Sie nein - für einen anderen - meinen, ohne Schuldgefühle dabei zu empfinden

 

Nur noch 'Nein' sagen

Wenn Sie nur noch nein sagen würden, machen Sie augenblicklich die Anliegen anderer Menschen zum Zentrum Ihrer selbst. Denn und hier kommt DIE Erkenntnis dieses Artikels: Damit Sie etwas ablehnen können - zu etwas nein sagen - müssen Sie sich auf das Besagte konzentrieren.  Sie konzentrieren sich nur noch auf andere und überlegen, wie Sie sie am besten loswerden, ohne das sie es merken. Wenn Sie sich jedoch im JA sagen üben, dann konzentrieren Sie sich auf sich selbst. Sie bleiben bei dem, was Ihnen wichtig ist. Und wissen Sie, was das Tolle daran ist? Sie setzen sich zurecht an die erste Stelle!

Denn in dem Moment, indem Sie - wie gewohnt - nein zu sich sagen, sagen Sie automatisch Ja zu den anderen. Und wenn Sie anderen gegenüber nein sagen, sagen Sie ja zu sich selbst!

Nein sagen, ohne zu verletzen

Ob nun im Job, an der Kasse in der Kaufhalle oder im Zuhause, wo die Familie haust, überall will man etwas von Ihnen. Ständig müssen Sie sich zwischen denen und sich selbst entscheiden. "Sage ich ja zu mir oder zu dem, was andere wollen?", fragen Sie sich. Wenn Sie sich dazu entschliessen, häufiger nein zu sagen, dann gehen Sie behutsam vor(!). Nur weil Sie fortan öfter zu sich selbst stehen, müssen Sie nicht wie ein Schauffelraddampfer durch die Welt juckeln und alles und jeden beiseite räumen. Sie können zu sich und dem, was Ihnen wichtig ist, stehen und trotzdem freundlich auf andere wirken. Bestimmt, aber liebevoll - das geht!
Kaum etwas ist so schlimm, wie von einem Extrem ins nächste zu gelangen. Achten Sie darauf, dass Sie nicht vom "nie nein sagen" zum "immer nur noch ja zu sich selbst" wandern. Die gesunde Mitte ist das Ziel.

Ein Beispiel tut gut beim Nein sagen

Angenommen, Sie stehen in Ihrer Bücher und braten gerade Bratkartoffeln und rühren nebenbei einen Kräuterquark zusammen. In diesem Moment kommt jemand - eine Person Ihrer Wahl - hinein und fragt Sie, "Hast du mal eine Minute? Ich habe ein total^^ interessantes Video auf Youtube gefunden...".
Denken Sie daran: Was sollten Sie unterlassen? Nein zu sagen.
Sagen Sie nicht nein zu der anderen Person, sondern sagen Sie ja zu sich selbst.

Schlecht wäre es, wenn Sie obgleich der bratenden Kartoffeln mit zum Computer gehen, sich hinsetzen und während Sie sich das Video ansehen, ständig nervös auf die Uhr an Ihrem Handgelenk blicken. Bis Sie es nicht mehr aushalten und in die Küche rennen und feststellen, dass die Kartoffeln angebrannt sind, "... hat doch gleich so komisch gerochen.".

Gute wäre es, wenn Sie der anderen Person erklären, dass Sie noch zehn Minuten bräuchten, dann könnte man gemeinsam essen. Solange möchten Sie sich auf das Essen machen konzentrieren, damit die Bratkartoffeln eben nicht aussehen wie Holzkohle. Nach dem Essen können Sie sich dann in Ruhe das Video ansehen.

Wie klingt das für Sie?

Wann und in welchen Situationen fällt es Ihnen schwer, nein zu sagen?

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